Ich hätte es mir nie erträumt. Niemals hätte ich mir damals erträumt das ich dich kennen lernen dürfte. Du warst so unannahbar. Du 17, ich 13. Du in der Zehnten, ich in der Siebten. Wir hatten rein gar nichts miteinander zu tun. Verkehrten in ganz verschiedenen Kreisen. Ich hatte dich ein paar mal bemerkt, wenn du runterkamst, in die Pausenhalle. Aber mehr auch nicht.
Dann kam der Tag der alles veränderte. Der Tag, an dem ich dir eine Freundschaftsanfrage schickte, und du sie annahmst. (Verlauf kann ich euch nicht einfügen, da er seinen Account gelöscht hatte).
20. Februar
D: Hey (:
A: Hey : )
D: wie gehts dir ?
A: gut, und dir?
D: Najoaah ist alles ganz oke
A: ist was?o:
D: lehrer stressen :)
A: kenn ich zu gut .. ^^
D: sag mal in welcher klasse bist du wenn ich fragen darf ?
A: In der 7ten! Und du?
D: :DD 10.
A: ._.
D: dann bist du ehm 13? :D
A: Ja! Und du eh .. 16?
D: 17 :)
Wir schrieben immer mehr. Jeden Tag, fast den ganzen Tag durch. In der Schule haben wir uns nie richtig gesehen. Am 22. Februar hast du mich zum ersten Mal zufällig gesehen. Warst danach sauer weil ich dir nicht Hallo gesagt habe. Das war das erste und letzte mal das wir uns in der Schule begegnet sind. Am gleichen Tag hatte deine Freundin Schluss gemacht. Ich habe dich getröstet und mit dir gefühlt. Wir kannten uns nun vielleicht 5 Tage, doch du bist mir schon sehr an's Herz gewachsen, wie ein großer Bruder.
Ich überredete dich dazu am 25. Februar (Samstag) mit in die Eisdisco zu kommen. Du kamst. Am Anfang standest du abseits, ich hatte dich gar nicht bemerkt. Ich ging zu dir hin, und brachte ein 'Hallo' heraus. Du erwiedertest nur ein genuscheltes 'Na'. Damit hattest du mich endgültig eingeschüchtert. Du sahst einfach so viel besser aus als ich dich in Erinnerung hatte. Ich ging wieder einen Meter zurück, zu den Anderen, und irgendwann gingen wir alle zusammen rein. Die Eisdisco war ein totaler Reinfall. Wir redeten kaum und du fuhrst eher alleine als mit mir. Hinterher verwirrte mich mein Ex Freund, für den ich zu der Zeit noch Gefühle hatte, komplett, und der Abend war für mich gelaufen. Zu meinem Glück (oder Pech) verstanden sich mein Ex und du aber gut, so dass du doch nicht ganz alleine warst. Als die Eisdisco zu Ende war, und alle sich voneinander verabschiedeten, tahst du dies nicht. Ohne ein Wort verschwandst du in der Dunkelheit. Ich hätte heulen können.
Dennoch schrieben wir weiter. Du erklärtest mir, das du nur verdammt schüchtern warst. Wir wollten uns wieder sehen. Dies ging aber nicht in der Schule, da du von dieser geflogen bist. Also verabredeten wir uns. Ich war so aufgeregt, das ich den Bus verpasste und dann zu Fuß laufen musste. Zum Glück standest du noch da am Bahnhof. Ich ging auf dich zu, und wir begrüßten uns. Diesmal sogar mit Umarmung. Wir redeten nicht viel, holten kurz Zeug bei meiner Freundin ab, und gingen dann zu dir. Dort angekommen, waren wir beide noch schüchtern. Aber mit der Zeit lockerte sich die Stimmung auf. Wir redeten zwar immer noch nicht viel, aber fanden andere Beschäftigungen. Nach einer Zeit merkten wir beide das da mehr war. Wir saßen beide auf dem Bett, und du fragtest ob ich nicht zu dir rüber kommen möchte. Ich dachte nach und anntwortete dann zögernd 'lieber nicht'. Du fragtest wieso. Ich wusste es selber nicht. Irgendwann landete ich aber doch in deinen Armen. Und scheiße, es war verdammt schön. Es war der Moment in dem ich mich in meinen großen Buder verliebte.
Wir schrieben wieder jeden Tag, bis zu unserem nächsten Treffen..unserem letzten Treffen.
Gegen 3 an einem Samstag hast du mich von der Bushaltestelle abgeholt. Wir gingen wieder zu dir, und diesmal war deine Mutter nicht zu Hause. Wir redeten mässig, kuschelten um so mehr. Irgendwann kam's zu dem Vodka. Es war der größte Fehler an der ganzen Geschichte. Nach der einen Tasse Tee Vodka, gab ich nur noch Mist von mir. Und als wir da so in deinem Bett lagen, drehte ich mich um und küsste dich. Es war zwar das was du wolltest, das hattest du schon vorher erwähnt, aber dennoch kam die Frage 'Meinst du das das richtig war?' Darauf hin kamen mir nur Tränen.
In der Eisdisco laberte ich nur Kack. Ich hing dir am Rockzipfel, und lies nicht von dir los. Wir küssten uns ständig und ich hatte mich sehr offentsichtlich in dich verliebt. Während das Eis geschliffen wurde, saßen wir oben auf der Tribühne. Du sagtest ich mache dich glücklich. Wir gingen wieder. Wieder zu dir. Der zweite große Fehler. Bei dir angekommen, bekam ich einen Anruf. 'Schlampe'. Das Mädchen am Telefon hat keine Ahnung von was sie redet, also machte ich sie zur Sau und legte dann auf. Dann kuschelte ich mich wieder zu dir. Du fuhrst über meinen Pulli, unter meinen Pulli, unter mein Top, unter .. Ich sagte nichts, lies dich aber nicht weiter gehen. Du bückstest dich über mich, wir küssten uns. Lange, bis du den Kuss beendetest. Irgendwie schaffte ich es die Stimmung zu zerstören, und irgendwie schaffest du es mich zum weinen zu bringen. 'Du solltest gehen' - 'Sollte ich'. Ich zog mich an, nahm meine Tasche und ging nochmal zu dir. Du standest am Türrahmen und wir küssten uns. Zum letzen Mal. Ich trat in die kalte Februarsnacht hinaus, und brach in Tränen aus.
Der Nächste Tag, du sagtest du musst denken. Es war schön, aber es fühlte sich nicht richtig an. Ich hatte Verständnis. Wir schrieben nicht mehr jeden Tag. Es schmerzte wie ich dich vermisste. Aber ich wollte dich nicht drängen. Lies dich denken. Nach einer Woche traffst du eine Andere. Verletzt und ausgenutzt habe ich mich gefühlt. Ich fragte einmal noch ob ich vorbei kommen sollte. Du sagtest es wäre schön, aber lieber nicht. Ich hörte auf zu hoffen, und versuchte so langsam zu vergessen, scheiterte aber dabei. Nach einer weiteren Woche schrieb ich dir wieder. Ich schrieb dir das letzte mal. Nach einer langen Diskussion, beendete ich schwerenherzens was auch immer wir hatten. Es tat einfach zu sehr weh. Ich beendete auch unsere Freundschaft, und brach den Kontakt ab. Wenige Tage danach ändertest du deinen Beziehungsstatus. 24. März. Vor einem Monat.
Was soll ich noch machen? Ich habe um ihn gekämpft. Habe alles getan was in meiner Macht stand. Aber ich habe ihn verloren. Er hat sich für sie entschieden. Der Schmerz sitzt verdammt tief, und ja, die Narben werden für immer bleiben. Ich weiß das ich Fehler gemacht habe. Fehler die ich auch bereue. Aber ich kann nur lernen damit zu leben. Und nun mal ehrlich, es werden noch verdammt viele andere Typen kommen. Es lohnt sich nicht ihm nachzuweinen.
Ich hatte die ganze Geschichte bis jetzt verdrängt, weil ich nicht daran denken wollte. Für diesen Post habe ich nun um die 3 Stunden gebraucht. In diesen 3 Stunden habe ich viel gedacht, geweint, in alten Nachrichten rumgewühlt, in Erinnerungen geschwelgt und verdammt, jetzt geht es mir besser. Ich habe das Gefühl, ich bin langsam bereit mit der Sache abzuschliessen und mein Leben wieder in vollen Zügen zu geniessen.
Das wars jetzt. Danke an alle die bis hier her gelesen haben. Ich würde mich sehr über Kommentare freuen.
Posts mit dem Label Hure werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hure werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 24. April 2012
Samstag, 31. März 2012
Ich würde so gerne etwas posten, aber ich wüsste nicht was.
Mein Leben verläuft im Moment nicht so spannend. D. hat eine Freundin, und ich versuche es zu aktzeptieren. Ich versuche meine Gefühle zu verdrängen, und den Abend zu vergessen. Solange ich genug Ablenkung habe, klappt das auch. Aber neulich bin ich aus Langeweile ausversehen auf das Facebook Profil seiner Freundin gestoßen. Ihr Profilbild hat mir ziemlich zugesetzt. Er, sie, küssend.
Kennt ihr das? Es ist so als ob jemand eine fast verheilte Wunde wieder aufreisst. Ich spiele immer die Starke. Ich tue so als ob mir das nichts ausmachen würde, das er eine Andere hat. Wenn mich jemand fragt, ob ich mit D. zusammen war, schüttele lachend den Kopf. 'Nein, doch nicht mit dem?' Aber die Wahrheit ist, ich wünschte ich wäre das Mädchen an seiner Seite. Das Mädchen, das er bedingungslos liebt. Das Mädchen, mit dem er jede freie Minute verbringt. Das Mädchen, das nachts neben ihm einschläft und morgens neben ihm aufwacht. Doch ich weiß, das ich nie dieses Mädchen sein werde. Alle sagen ich verdiene jemand besseres. Aber was wäre wenn ich gar niemand besseren will? Was wäre wenn ich genau den will, der mich so kaputt macht?
Was wäre dann? Was wäre dann? Was wäre dann?
Mein Leben verläuft im Moment nicht so spannend. D. hat eine Freundin, und ich versuche es zu aktzeptieren. Ich versuche meine Gefühle zu verdrängen, und den Abend zu vergessen. Solange ich genug Ablenkung habe, klappt das auch. Aber neulich bin ich aus Langeweile ausversehen auf das Facebook Profil seiner Freundin gestoßen. Ihr Profilbild hat mir ziemlich zugesetzt. Er, sie, küssend.
Kennt ihr das? Es ist so als ob jemand eine fast verheilte Wunde wieder aufreisst. Ich spiele immer die Starke. Ich tue so als ob mir das nichts ausmachen würde, das er eine Andere hat. Wenn mich jemand fragt, ob ich mit D. zusammen war, schüttele lachend den Kopf. 'Nein, doch nicht mit dem?' Aber die Wahrheit ist, ich wünschte ich wäre das Mädchen an seiner Seite. Das Mädchen, das er bedingungslos liebt. Das Mädchen, mit dem er jede freie Minute verbringt. Das Mädchen, das nachts neben ihm einschläft und morgens neben ihm aufwacht. Doch ich weiß, das ich nie dieses Mädchen sein werde. Alle sagen ich verdiene jemand besseres. Aber was wäre wenn ich gar niemand besseren will? Was wäre wenn ich genau den will, der mich so kaputt macht?
Was wäre dann? Was wäre dann? Was wäre dann?
Sonntag, 11. März 2012
Zwei Tee mit Vodka, und ich bin wie ausgewechselt. Wir liegen in seinem Bett, und ich schmiege mich an ihn. D. Ich kann nicht still halten, und rede totalen Unsinn. Was denn los mit dir? - Nichts, aber Russinnen vertragen wohl doch nicht so viel. - Ich hätte dir keinen Vodka geben sollen. - Pssst.. Ich beuge mich zu ihm hoch, und küsse ihn. Meinst du das war richtig? - Was soll daran falsch sein? - Du bist dreizehn. Ich drehe mich weg von ihm. Die Tränen kommen überraschend und ohne Grund. Was ist nur los mit dir? Reiß dich jetzt zusammen! Ich wische mir die Tränen weg, und versuche mich zu beruhigen. Hey, guck mich mal an. - Nein. - Wieso denn nicht? Komm schon. - Lieber nicht..
Ich stehe auf, gehe in den Flur und schaue in den Spiegel. Scheiße, seh' ich aus. Ich schnappe mir meine Tasche, gehe aufs Klo, mache mir die Haare und wische die verschmierte Schminke weg. Als ich rauskomme, hat er die Schlittschuhe in der Hand und will los. Warte kurz. Ich schnappe mir meine Tasche, und trinke den Vodka aus. Los gehts.
Halloooooo ich grüße dich! - Was hast du denn geraucht? Mein 'Ex' steht vor mir, ich umarme ihn und ziehe ihn mit. Wir stehen etwa eine halbe Stunde an, und sind dann endlich drinne. Ich fahre mit D. Nach fünfzehn Minuten wird das Eis geschliffen. Wir setzen uns oben hin, und reden. Wir beschließen wieder zu gehen. Zu ihm.
Ich verabschiede niemanden, gehe einfach.Draußen wartet D. auf mich. Nach 10 Minuten Bahnfahrt, und 5 Minuten zu Fuß sind wir da. Was danach passiert ist, will ich einfach vergessen.
Der Morgen danach. Ich bereue alles, weine nur. D sagt er muss nachdenken.
'Es fühlt sich eigentlich ganz richtig an.. aber ist es das auch?'
Ich sagte, das muss er wissen. Ich weiß nämlich gar nichts. Nur das ich mich in ihn verliebt habe.
Ich will nichts essen, nichts trinken. Ich will mit niemanden reden, oder jemanden sehen.
Ich will einfach nur weg von hier, und den letzen Abend ungeschehen machen.
Ich stehe auf, gehe in den Flur und schaue in den Spiegel. Scheiße, seh' ich aus. Ich schnappe mir meine Tasche, gehe aufs Klo, mache mir die Haare und wische die verschmierte Schminke weg. Als ich rauskomme, hat er die Schlittschuhe in der Hand und will los. Warte kurz. Ich schnappe mir meine Tasche, und trinke den Vodka aus. Los gehts.
Halloooooo ich grüße dich! - Was hast du denn geraucht? Mein 'Ex' steht vor mir, ich umarme ihn und ziehe ihn mit. Wir stehen etwa eine halbe Stunde an, und sind dann endlich drinne. Ich fahre mit D. Nach fünfzehn Minuten wird das Eis geschliffen. Wir setzen uns oben hin, und reden. Wir beschließen wieder zu gehen. Zu ihm.
Ich verabschiede niemanden, gehe einfach.Draußen wartet D. auf mich. Nach 10 Minuten Bahnfahrt, und 5 Minuten zu Fuß sind wir da. Was danach passiert ist, will ich einfach vergessen.
Der Morgen danach. Ich bereue alles, weine nur. D sagt er muss nachdenken.
'Es fühlt sich eigentlich ganz richtig an.. aber ist es das auch?'
Ich sagte, das muss er wissen. Ich weiß nämlich gar nichts. Nur das ich mich in ihn verliebt habe.
Ich will nichts essen, nichts trinken. Ich will mit niemanden reden, oder jemanden sehen.
Ich will einfach nur weg von hier, und den letzen Abend ungeschehen machen.
Abonnieren
Posts (Atom)


