Sonntag, 25. November 2012

Hallo Mrs B,

es ist 01:14 und ich kann nicht schlafen. Ich muss mir eingestehen, mir geht es nicht gut. Irgendwas bedrückt mich, irgendwas macht mich traurig. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, das ein Grund für meine Traurigkeit du bist. Wie du sicher schon gemerkt hast, hat sich einiges zwischen uns verändert. Ganz langsam, Tag für Tag hat sich ein kleines Stück Veränderung eingeschlichen, so das wir es gar nicht mitbekommen haben. Weißt du noch früher, wo wir so gut wie jeden Tag was zusammen gemacht haben? Wir hatten nur uns zwei. Unsere Klasse war gegen uns, unsere Eltern waren gegen uns, und andere Freunde hatten wir nicht. Wir haben uns alles erzählt. Weißt du noch wie ich dir aufgeregt von meinem ersten Kuss erzählt habe? Weißt du noch wie du mir die ganze Geschichte mit deinem Bruder erzählt hast, und dabei angefangen hast zu weinen? Mir hat es so viel bedeutet, das du es mir damals anvertraut hast. Weißt du noch, wie wir an unserem Platz waren, mit einer Flasche Sekt, und unsere Teekippchen und unser Leben gefeiert haben? Wir waren nur zu zweit, und trotzdem war es wunderschön. Weißt du noch unser Ausflug zum Schloss, wo wir zum ersten mal zusammen geraucht haben? Oh Gott, damals war das was ganz besonderes für uns. Weißt du noch wie wir das erste mal zusammen gekifft haben, und nacher übelsten Stress mit unseren Eltern hatten? Weißt du noch, wo wir uns bei dir zu Hause in deinem Zimmer mit Bier besoffen haben? Haha, scheiße. Weißt du noch, wo wir keinen Flaschenöffner hatten, und du eine Stunde lang versucht hast das Bier mit einer Haarbürste aufzubekommen? Am Ende haben deine Finger geblutet, aber scheiße waren wir glücklich das das Bier endlich offen war! 
Ich vermisse die Zeit. Ich vermisse die Zeit, wo wir beide noch unschuldig waren. Ich vermisse die Zeit, wo du mir noch alles anvertraut hast und ich mit dir über alles reden konnte. Ach Gott, alles wurde anders nach unserem Streit. Ich hatte so Angst, als ich plötzlich erfuhr das du abgehauen bist. Nach Berlin wolltest du, auf der Straße leben wolltest du. Glaub mir, ich habe direkt am nächsten Morgen, wo ich wieder nüchtern war, bereut was ich gesagt hatte.
Ich liebte dich doch. Du warst doch meine beste Freundin.

Weißt du, manchmal wünsche ich mir die Zeit zurück wo es noch keinen D. gab, und keine H. Wo wir wirklich nur uns zwei hatten. Ich vermisse die alte Mrs. B. Die Mrs. B. die nicht jeden zweiten Tag saufen geht, die Mrs. B, die nicht als Scheiße baut, und die Mrs. B die mir nicht erzählt das sie Angst hat schwanger zu sein! Oh Gott, alles was ich will ist meine beste Freundin wieder! Wie kann es nur sein, das wir uns plötzlich so fremd sind? Ich habe das Gefühl, das dir jeder wichtiger ist als ich. Verdammt, ich vermisse dich.
Nein, ich vermisse nicht dich. Ich vermisse dich Person die du mal warst..

Und ich wünschte, ich würde mich trauen dir diesen Text zu schicken..
 

Mittwoch, 7. November 2012

Ich kann das einfach nicht mehr. Wozu das alles? Ich sehe keinen Sinn in den Dingen die ich tue. Jeden Tag aufstehen, mich mühsam aus dem Bett quälen. Wozu? Um wieder gedemütigt zu werden? Um verletzt zu werden? Um zum tausendsten Mal zu erkennen, das ich nichts habe, wozu es sich zu leben lohnt? Ich ertrage das nicht mehr. Ich hasse Menschen. Ich hasse alles. Und am meisten mich, weil ich zu feige bin um alles zu beenden. Ich bin so fertig mit dieser Welt.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Ich weiß nicht was ich schreiben soll. Mein Leben ist langweilig. Menschen kommen, Menschen gehen. Enttäuschungen, Schmerz, Niederschläge und doch bin ich noch hier. Aber wieso? Ich weiß es nicht. Irgendwas hält mich, wüsst' ich nur was. Das würde die Sache erleichtern.

Samstag, 6. Oktober 2012

''Was ist los?'' - ''Nichts''

Nichts? Ich fühle mich leer, ich bin müde und erschöpft vom Leben. Ich kann das nicht mehr. Ich weiß nicht wieso ich morgens noch aufstehe. Ich hasse alles, ich hasse jeden, aber am meisten mich selber. Ich will das alles nicht mehr. Ich sehe keinen Lebensinn. Ich bin traurig weil ich nicht aufgeben darf. Ich will nicht mehr kämpfen. Ich will sterben.

Sonntag, 30. September 2012

Entscheidungen um Entscheidungen, Enttäuschungen um Enttäuschungen. Egal was ist tue, alles ist mit Schmerz verbunden. Egal wohin ich gehe, egal welche Richtung ich einschlage, überall werde ich verletzt. Offene Wunden, die langsam verheilen, dunkele Narben die für immer bleiben. Menschen sind so naiv, du musst ihnen ein Lächeln schenken, und sie denken, es geht dir gut. 
Dabei ist gar nichts gut. Alles geht den Bach unter. Freundschaften gehen kaputt, zu Hause wird alles immer schlimmer, Schule ist sowieso für den Arsch und in meinem Kopf stimmt schon seit langem nichts mehr. Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll. Es macht mich immer mehr kaputt. 

Weißt du, was es für ein Gefühl ist, wenn du plötzlich nicht mehr exestierst? Klar, du bist noch da. Deine Hülle exestiert, aber die Person die du mal warst, ist verschwunden? Einfach weg. Als hättest du keine Seele mehr. Als wärst du ein Roboter, programiert darauf jeden einzureden das es dir gut geht. So geht es mir. Ich frage mich, was passiert ist, das es so weit gekommen ist. 

Isn't it scary to be ready to die, at such a young age?
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